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Information für Kunden des Wasser- und Abwasserzweckverbandes “Scharmützelsee - Storkow/Mark” (WAS)

17. 03. 2020

 

 

Die Trinkwasserversorgung und Abwasserreinigung im Gebiet des Wasser- und Abwasserzweckverbandes “Scharmützelsee - Storkow/Mark” (WAS) wird durch die Veolia Wasser Storkow GmbH im Auftrag des WAS sichergestellt - auch in Corona-Zeiten. Aktuell gibt es hierbei keine Einschränkungen!. Der Betrieb der Anlagen ist rund um die Uhr gewährleistet. Veolia hat dafür einen umfangreichen Pandemie-Plan entwickelt. Dieser orientiert sich am nationalen Pandemie-Plan und an den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), des Europäischen Zentrums für Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) und des Robert Koch-Instituts (RKI).

 

Veolia hat die anstehenden Aufgaben so organisiert, dass Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten können. Auch der Betrieb der Trink- und Abwasseranlagen kann über das Fernwirksystem im Home-Office überwacht werden. Vor-Ort-Kontrollen und notwendige Arbeiten auf den Anlagen erfolgen aktuell ohne direkten Kontakt zwischen Kollegen sowie mit der Außenwelt. Statt auf Besprechungen und Dienstreisen setzt Veolia auf Video- oder Telefonkonferenzen, um den direkten Kontakt zwischen den Mitarbeitern zu reduzieren. Damit soll verhindert werden, dass im Ernstfall plötzlich mehrere Kollegen auf einmal unter Quarantäne gestellt werden müssten. Außerdem ist gewährleistet, dass Mitarbeiter von anderen Unternehmensstandorten in Storkow unterstützen können, wenn zum Beispiel Wasserproben genommen, Ablaufwerte gemessen, Rechengut entsorgt, Chemikalien nachgefüllt, Maschinen gereinigt, gewartet oder repariert werden müssen. Alle Veolia-Beschäftigten sowie externe Dienstleister wurden über die Notwendigkeit der grundlegenden Hygieneprinzipien belehrt und aufgefordert, ohne Ausnahme die vorgeschriebene persönliche Schutzkleidung zu tragen.

 

Eine Infektion des Menschen mit dem COVID19-Virus über Trinkwasser kann laut Aussage des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches e.V. und des Umweltbundesamtes nach derzeitigem Kenntnisstand ausgeschlossen werden. Trinkwasser wird vorwiegend aus dem Grundwasser gewonnen, was per se eine hohe Sicherheit gegenüber mikrobiologischen und chemischen Risiken gewährleistet. Generell wird Trinkwasser unter Beachtung der Vorgaben der Trinkwasserverordnung (TWVO) umfänglich aufbereitet und strengstens in seiner Qualität kontrolliert, bevor es über das Trinkwassernetz an die Haushalte verteilt wird. Sofern erforderlich werden dazu auch Chlorungen des Trinkwassers nach den Vorgaben der TWVO und in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt vorgenommen. Die dabei eingesetzte Chlorkonzentration führt zu keiner gesundheitlichen Beeinträchtigung. Die Chlorung erfolgt im Bedarfsfall am Ausgang der Wasserwerke. Bis das desinfizierte Trinkwasser am Wasserhahn ankommt, hat sich in der Regel der Chlorgeruch bereits verflüchtigt. Aktuell ist die Chlorung des Trinkwassers nicht erforderlich. Sollte dieser Fall eintreten, wird die Öffentlichkeit selbstverständlich informiert.

 

Laut der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin ist nach derzeitigem Kenntnisstand eine Übertragung des Coronavirus durch Kontakt mit Abwasser sehr unwahrscheinlich.

 

Unabhängig von der aktuellen Pandemie besitzt der Arbeits- und Gesundheitsschutz für WAS und Veolia oberste Priorität. Um Beschäftigte zu schützen und den Betrieb der Trink- und Abwasseranlagen für die Bürger im Gebiet des WAS weiter zuverlässig erbringen zu können, setzen beide auf eine effiziente Notfallplanung.

Die Sprechzeiten der Verwaltung des WAS erfolgen weiterhin. Allerdings sollten telefonische oder schriftliche Anfragen im Interesse aller Beteiligten bevorzugt werden.

 

Kontakt

Wasser-und Abwasserzweckverband

„Scharmützelsee-

Storkow/Mark

Fürstenwalder Str. 66
15859 Storkow

 

Tel.: (033678) 41170
Email: