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Stichtagsablesung zum 30.06.2020

13. 06. 2020

Wichtiger Hinweis!!!!
Stichtagsablesung zum 30.06.2020


Die Regierungskoalition hat sich auf ein umfangreiches Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket zur
Corona-Krise geeinigt.
Ein Punkt dabei ist die vorübergehende Senkung der derzeit geltenden Mehrwertsteuersätze. Als Körperschaft
des öffentlichen Rechts erheben wir keine Mehrwertsteuer auf die Schmutzwasserentsorgung.
Die Trinkwasserversorgung unterliegt jedoch dem ermäßigten Steuersatz von 7 %. Entsprechend
dem Konjunkturpaket soll dieser nun für ein halbes Jahr auf 5 % beginnend ab dem 01.07.2020 abgesenkt
werden. Ab dem 01.01.2021 werden dann nach aktuellem Stand wieder die heute geltenden
Steuersätze zur Anwendung kommen.
Das Bundeskabinett hat am 12.06.2020 das Zweite Corona-Steuerhilfegesetz beschlossen. Voraussichtlich
am 26.06.2020 soll der Bundesrat in einer Sondersitzung dem Gesetz zustimmen, so dass die vorübergehende
Senkung der Mehrwertsteuersätze zum 01.07.2020 in Kraft treten soll. Ob die leitungsgebundene
Versorgungswirtschaft sowie die Abwasserentsorgung in dessen Anwendungsbereich fallen
werden, wird aktuell noch diskutiert.
Was bedeutet das für unsere Kunden für die Gebührenabrechnung?
Die Trinkwassergebühr beträgt im Verbandsgebiet pro 1.000 Liter Trinkwasser 0,94 € netto für Beitragszahler
bzw. 1,18 € netto für Nichtbeitragszahler. Bei dem Steuersatz von 7 % für das erste Halbjahr
des Jahres 2020 beträgt die Trinkwassergebühr 1,00 €/m³ bzw. 1,26 €/m³. Diese würde sich bei einem
Steuersatz von 5 % auf 0,99 €/m³ oder 1,24 €/m³ im 2. Halbjahr ermäßigen. Der durchschnittliche Trinkwasserjahresverbrauch
liegt im Verbandsgebiet bei ca. 31 m³ pro Person. Bei einem 3-Personen-Haushalt
ergäbe sich durch die Mehrwertsteuersenkung im 2. Halbjahr 2020 eine Reduzierung des Wasserpreises
um etwa 0,46 € pro 3-Personen-Haushalt (Beitragszahler) und 0,93 € pro 3-Personen-Haushalt
(Nichtbeitragszahler).
Ein veränderter Mehrwertsteuersatz wird automatisch in unser Abrechnungssystem eingepflegt und
kommt Ihnen damit gewiss zugute.
Um nun nicht Kosten zu erzeugen, die unweigerlich mit dem Druck der Ablesekarten, der Verteilung,
dem Rückporto und der Verarbeitung der Karten verbunden wären und um ein Vielfaches höher ausfallen
würden als die Differenz zwischen dem Trinkwasserverbrauch des 1. und des 2. Halbjahres weise
ich hiermit vorsorglich darauf hin, dass über die bekannten Wege (Post, Telefax, E-Mail, Telefon, Kundenportal)
ein Jeder eine
Zählerstandsmeldung zum 30.06.2020
abgeben kann. Bitte teilen Sie uns dabei unbedingt Ihre Kundennr. mit! Die Kontaktdaten finden Sie
auf unserer Homepage www.was-storkow.de.
Pressemitteilung
vom 13.06.2020
Wird kein Zählerstand gemeldet oder liegen keine anderen Abgrenzungskriterien vor, wird die hälftige
Menge des Wasserverbrauches des Jahres 2020 mit 7 % und die andere Hälfte mit dem dann für den
Zweckverband geltenden Steuersatz berechnet.
Eine Zählerablesung zum 30.06.2020 ist gesetzlich nicht vorgeschrieben.
Die Berücksichtigung der gesetzlichen Steuersätze erfolgt in jedem Fall mit Ihrer nächsten Gebührenabrechnung.
Eine Veränderung der Abschlagsbeträge ist aufgrund der voraussichtlichen Auswirkungen
der ev. zeitlich befristeten Steuerabsenkung im Vergleich zu den damit verbundenen höheren Verwaltungskosten
aktuell nicht vorgesehen. Die geleisteten Zahlungen werden in jedem Fall bei der Gebührenabrechnung
mit dem geltenden Steuersatz berücksichtigt.
Die weiteren Entwicklungen in der Gesetzgebung bleiben abzuwarten.
Vielen Dank für Ihre Mithilfe und Ihr Verständnis!
gez.
Grit Schmidt
Verbandsvorsteherin

 

Kontakt

Wasser-und Abwasserzweckverband

„Scharmützelsee-

Storkow/Mark

Fürstenwalder Str. 66
15859 Storkow

 

Tel.: (033678) 41170
Email: